Heilpflanzenporträt: Schöllkraut Chelidonium majus

Chelidonium majus

Mohngewächse

Verwendete Pflanzenteile: Kraut und der gelbe Milchsaft

Inhaltsstoffe: Alkaloide

Wirkung: entzündungshemmend, krampflösend, galletreibend, gegen Warzen. Für Tiere giftig!

Heilanwendung: 

Der auffällige orange-gelbe Milchsaft wirkt stark reizend und wird in der Volksheilkunde gegen Warzen und andere Hauterkrankungen verwendet.

Schon in alten Zeiten (bis heute) wurde das Schöllkraut für verschiedene Erkrankungen der Leber und Galle verwendet. In der Homöopathie wird es bei traumatischen Zuständen eingesetzt. In Form einer Blütenessenz wirkt es auf der emotionalen Ebene ausgleichend bei Ärger, Verdruss und Verzweiflung und fördert auch die Fähigkeit, sich selbst und andere anzunehmen

Verwendung in der Küche: Keine, da leicht giftig

Vorsicht: Schöllkraut kann vor allem bei Überdosierung leberschädigend wirken, daher sollte man immer auf Heilmittel-Fertigpräparate aus der Apotheke zurückgreifen. Für Tiere ist Schöllkaut giftig.

Anbau: Schöllkraut wächst häufig an alten Mauern und Gebäuden. Ameisen nehmen die Samen mit und verteilen diese gerne in Ritzen und Spalten. Auch an Wegen und im Garten siedeln es sich gerne an.